„Ein Topf, viele Geschichten“ – Suppenküche der Vielfalt

02.03.2026

Das Mikroprojekt „Ein Topf, viele Geschichten – Suppenküche der Vielfalt“ setzte ein starkes Zeichen für gelebte Nächstenliebe und nachbarschaftlichen Zusammenhalt. Das Projekt stärkte die Gemeinde als Ort der Begegnung, Teilhabe und gelebter Solidarität. In Kooperation wurden im Dezember 2025 an fünf Einsatztagen eine offene Suppenküche organisiert. Das Projekt richtete sich insbesondere an Bedürftige Menschen, aber auch an die Nachbarschaft und Familien unterschiedlicher religiöser und kultureller Hintergründe.

Ursprünglich sollten rund 150 Menschen durch das Projekt erreicht werden. Tatsächlich nahmen aber 250 Personen das Angebot wahr. Pro Einsatztag wurden zwischen 50 und 70 warme Mahlzeiten ausgegeben.

Eine Besonderheit an der „Suppenküche der Vielfalt“ war auch der interkulturelle Ansatz. Muslimische und nicht-muslimische Menschen kochten gemeinsam, kauften gemeinsam ein und organisierten die Abläufe in enger Abstimmung miteinander. Trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen und unter Einhaltung aller lebensmittelrechtlichen Vorschriften wurde die Umsetzung erfolgreich gemeistert.

Die ehrenamtlich Engagierten schufen eine offene und freundliche Atmosphäre, in der nicht nur warme Mahlzeiten verteilt, sondern auch Gespräche geführt, Geschichten geteilt und neue Kontakte geknüpft wurden.

Die Einsätze wurden von den Gästen als große Bereicherung wahrgenommen. Viele äußerten den Wunsch nach einer Fortsetzung des Projekts.

Auch aus der Öffentlichkeit gab es positives Feedback: Die Integrationsbeauftragte der Landeshauptstadt Stuttgart würdigte das Engagement.

Ort: Stuttgart Bad Cannstatt