„Stark & Aktiv – Bewegung fördert Frauen-Empowerment“

27.07.2026

Mit dem Mikroprojekt „Stark & Aktiv – Bewegung fördert Frauen-Empowerment“ wurde ein niedrigschwelliges Angebot geschaffen, das Frauen durch Begegnung, Bewegung und gemeinsames Lernen zusammenbrachte. Ziel des Projekts war es, ihre gesellschaftliche Teilhabe zu fördern, neue soziale Kontakte zu schaffen, ihr Selbstvertrauen zu stärken und sie zu ermutigen, sich aktiv in das Gemeindeleben und darüber hinaus einzubringen. Die stärkere Beteiligung der Frauen trug zugleich dazu bei, die Gemeinde als offene und aktive zivilgesellschaftliche Akteurin weiterzuentwickeln. 

Zu Beginn des Projekts wurde ein Projektteam zusammengestellt, das die Planung und Organisation der Maßnahmen übernahm. In einer Planungssitzung wurden Aufgaben verteilt, Termine abgestimmt und die Gewinnung der Teilnehmerinnen vorbereitet. Darüber hinaus wurden die notwendigen Materialien angeschafft und geeignete Räume organisiert. Die beteiligten Frauen übernahmen Verantwortung und brachten sich von Beginn an in die Gestaltung des Projekts ein. 

Im Mittelpunkt standen regelmäßige begegnungsorientierte Treffen und drei Bewegungsnachmittage. Die niedrigschwelligen Bewegungs- und Entspannungsangebote förderten die körperliche Mobilität, halfen beim Stressabbau und schufen zugleich Raum für Gespräche, Austausch und neue Begegnungen. 

Ergänzend fanden drei Workshops zu den Beteiligungsmöglichkeiten von Frauen, zum Aufbau von Kontakten innerhalb und außerhalb der Gemeinde sowie zu den persönlichen Stärken der Teilnehmerinnen statt. Sie boten Gelegenheit, Erfahrungen und Ideen auszutauschen und gemeinsam zu überlegen, wie sich die Frauen künftig stärker beteiligen und gegenseitig unterstützen können. 

Ein weiterer Höhepunkt war die gemeinsame Begegnungswanderung, zu der auch externe Akteurinnen und Akteure eingeladen wurden. Dadurch entstanden neue Kontakte und ein Austausch über die Gemeinde hinaus. Zugleich wurden die Teilnehmerinnen als aktive Gruppe sichtbar und die Öffnung der Gemeinde zur Nachbarschaft und zu lokalen Einrichtungen unterstützt. 

Den Abschluss bildete eine gemeinsame Reflexionsrunde in der Gemeinde. Die Teilnehmerinnen blickten auf die vergangenen Monate zurück, tauschten Erfahrungen aus und entwickelten Ideen für zukünftige Aktivitäten. So wurde beschlossen, den lokalen Gesundheitstreff künftig einmal im Monat gemeinsam zu besuchen und die Mobilisationsübungen einmal wöchentlich in der Gemeinde weiterzuführen. Über die Projektergebnisse wurde zudem in den sozialen Medien berichtet. So wurde die Gemeinde nach außen besser sichtbar. 

Die Begegnungen mit Frauen vielfältiger Hintergründe wurden von den Teilnehmerinnen als besonders bereichernd empfunden. Viele berichteten, dass sie neue Perspektiven gewonnen, ihren Horizont erweitert und wertvolle Anregungen für ihren Alltag erhalten haben. Auch die Bewegungseinheiten wurden positiv bewertet und motivierten zahlreiche Teilnehmerinnen, ihre Gesundheit bewusster in den Blick zu nehmen und sich persönliche Ziele für mehr Bewegung zu setzen. 

Ein nachhaltiges Ergebnis des Projekts war die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements. Viele Frauen fühlten sich ermutigt, sich weiterhin in der Gemeinde einzubringen und eigenständig Angebote lokaler Einrichtungen wahrzunehmen. Im Verlauf des Projekts entstand zudem eine neue Kooperation mit dem örtlichen Gesundheitstreff. Sie eröffnet Möglichkeiten für zukünftige gemeinsame Angebote und stärkt die Vernetzung innerhalb der Kommune. 

Durchgeführt durch: Deutsch-Islamisches-Kulturzentrum München e.V.