Mit dem Mikroprojekt „Stark & Aktiv – Bewegung fördert Frauen-Empowerment“ wurde ein Angebot geschaffen, das Frauen durch Begegnung, Bewegung und gemeinsames Lernen stärkte. Ziel des Projekts war es, ihre aktive gesellschaftliche Teilhabe durch Stärkung ihres Wohlbefindens und Selbstbewusstseins., neue soziale Kontakte zu knüpfen und sie zu ermutigen, sich aktiv in das Gemeindeleben und darüber hinaus einzubringen.
Zu Beginn des Projekts wurde ein Projektteam zusammengestellt, das die Planung und Organisation der einzelnen Maßnahmen übernahm. In einer ersten Planungssitzung wurden Aufgaben verteilt, Termine abgestimmt und die Gewinnung der Teilnehmerinnen vorbereitet. Darüber hinaus wurden notwendigen Materialien angeschafft sowie geeignete Räume für die verschiedenen Aktivitäten organisiert. Im Mittelpunkt des Projekts standen regelmäßige begegnungsorientierte Treffen, die durch drei Bewegungsnachmittage ergänzt wurden. Die niedrigschwelligen Bewegungs- und Entspannungsangebote boten den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, ihre körperliche Mobilität zu fördern, Stress abzubauen und gemeinsam aktiv zu werden. Gleichzeitig entstand Raum für Gespräche, gegenseitigen Austausch und neue Begegnungen. Ergänzend fanden drei Workshops statt, in denen unterschiedliche Themen rund um Gesundheit, Gemeinschaft und persönliche Entwicklung aufgegriffen wurden. Die Veranstaltungen boten den Teilnehmerinnen die Gelegenheit, neue Impulse für ihren Alltag zu erhalten, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Ein weiterer Höhepunkt des Projekts war die Vorbereitung einer gemeinsamen Begegnungswanderung. Hierzu wurden auch externe Akteure eingeladen, wodurch neue Kontakte geknüpft und der Austausch über die Gemeinde hinaus gefördert werden konnte.
Den Abschluss bildete eine gemeinsame Reflexionsrunde in der Gemeinde. Dabei blickten die Teilnehmerinnen auf die vergangenen Monate zurück, tauschten ihre Erfahrungen aus und entwickelten gemeinsam Ideen für zukünftige Aktivitäten. Aus den Gesprächen entstanden konkrete Vorhaben, die auch nach Projektende fortgeführt werden. So wurde beschlossen, den lokalen Gesundheitstreff künftig einmal im Monat gemeinsam zu besuchen und die Mobilisationsübungen einmal wöchentlich in der Gemeinde weiterzuführen. Über die Projektergebnisse wurde zudem in den sozialen Medien berichtet, um die Erfahrungen mit einer breiteren Öffentlichkeit zu teilen. Die Begegnungen mit Frauen vielfältiger Hintergründe wurden von den Teilnehmerinnen als besonders bereichernd empfunden. Viele berichteten, dass sie neue Perspektiven gewonnen, ihren Horizont erweitert und wertvolle Anregungen für ihren Alltag erhalten haben. Auch die Bewegungseinheiten wurden durchweg positiv bewertet und motivierten zahlreiche Teilnehmerinnen, ihre Gesundheit bewusster in den Blick zu nehmen und sich persönliche Ziele für mehr Bewegung zu setzen. Ein besonders nachhaltiges Ergebnis des Projekts war die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements der Teilnehmerinnen. Viele Frauen fühlten sich ermutigt, sich weiterhin aktiv in der Gemeinde einzubringen und eigenständig Angebote anderer lokaler Einrichtungen wahrzunehmen. Im Verlauf des Projekts entstand darüber hinaus eine neue Kooperation mit dem örtlichen Gesundheitstreff. Diese Zusammenarbeit eröffnet neue Möglichkeiten für zukünftige gemeinsame Angebote und stärkt die Vernetzung innerhalb der Kommune.
Durchgeführt durch: Deutsch-Islamisches-Kulturzentrum München e.V.


